FAQ's

  • “PsychotherapeutInnen haben einen ´Röntgenblick´- sie durchleuchten und analysieren alles. Vor allem wissen sie was ich denke.“

    PsychotherapeutInnen sind ganz normale Menschen, wie Sie auch, und keine Hellseher. In der psychotherapeutischen Arbeit werden nur viele Fragen gestellt,  um Sie besser kennenzulernen und die Zusammenhänge und Schwierigkeiten zu verstehen.
  • “Ich habe die Sorge, dass etwas was ich in der Therapie erzähle, ’nach außen‘ dringen und sich herumsprechen könnte.“

    PsychotherapeutInnen unterliegen der Schweigepflicht. Alles was Sie im therapeutischen Gespräch erzählen bleibt selbstverständlich in der Therapie.
  • “Ich möchte nicht, dass es mir während der Therapie noch schlechter geht als jetzt.“

    Wir arbeiten konkret daran, was Sie brauchen, damit es Ihnen besser geht und fokussieren somit auf die Gegenwart und Zukunft und Ihr definiertes Ziel.  Es steht Ihnen auch völlig frei, etwas in der Therapie zu erzählen oder nicht. Ihre Grenzen werden selbstverständlich gewahrt, Sie werden zu nichts gedrängt. Im Falle einer Krisensituation oder Verschlechterung Ihres Befindens werden wir behutsam darauf reagieren. In dem Fall können Sie auch einen „Einschiebetermin“ vereinbaren.
  • “Durch Psychotherapie werde ich manipuliert und abhängig gemacht.“

    Im therapeutischen Prozess wird nichts gemacht, was Sie nicht möchten. Wir orientieren uns ganz nach Ihrem  Befinden, Wünschen, Bedürfnissen - sei es die Methoden betreffend oder die Themen, immer mit Ihrem definierten Therapieziel als Hintergedanke. Unser oberstes Prinzip ist, Sie möglichst rasch wieder in ein eigenverantwortliches Leben „zu entlassen“.
  • “Was ist der Unterschied zwischen Psychologe, Psychiater und Psychotherapeut?“

    Psychologen haben das Studium Psychologie an einer Universität absolviert. Psychologen an sich dürfen nicht freiberuflich in eigener Praxis arbeiten, es sei denn, sie sind Klinischer- und Gesundheitspsychologe (hier liegt der Schwerpunkt dann auf Diagnostik und wissenschaftliches Arbeiten). Viele Klinische- und Gesundheitspsychologen machen daher die Psychotherapieausbildung. Psychiater sind Ärzte und haben nach dem Studium der Medizin noch das Fach Psychiatrie zusätzlich studiert - sie sind daher Fachärzte. Psychotherapeuten müssen vor der Psychotherapieausbildung bereits einen Quellenberuf  (z.B. Medizin, Psychologie, Pädagogik) haben und anschließend die psychotherapeutische Ausbildung starten. Sie sind daher „Profi“ in zweierlei Hinsicht.
  • “Muss ich auch zum Psychiater gehen, wenn ich eine Psychotherapie starte?“

    Es kommt ganz darauf an, mit welchem Anliegen/Problem/Symptom Sie zu uns kommen. Manchmal kann es hilfreich sein, medikamentöse Unterstützung seitens eines Facharztes anzunehmen (z.B. wenn Sie Ihr Problem auch körperlich belastet). Wir arbeiten mit einigen Fachärzten in der Umgebung eng zusammen und können Sie gegebenenfalls weiter überweisen.